"Rheinisches Barockorchester" Das Rheinische Barockorchester ist ein Zusammenschluß von Spezialisten für historische Aufführungspraxis. Dabei zeichnet sie Musikalität, Virtuosität und ein hohes Maß an Spielfreude aus. Die vornehmlich im Rheinland ansässigen Musiker interpretieren ausschließlich alte Musik auf barocken Instrumenten, mit denen eine nuancenreiche, sprechende Spielweise in idealer Weise möglich ist. Unter der organisatorischen Leitung der Barockoboistin und Blockflötistin Katja Beisch hat sich das Orchester auf das Repertoire der Barockmusik unterschiedlicher Komponisten spezialisiert. Es umfasst Aufführungen von Kantaten, Passionen und Oratorien. Das Orchester arbeitet projektweise mit wechselnden künstlerischen Leitern und passt die Besetzung und Größe den jeweiligen Werken an. Die dadurch bedingte große Flexibilität und Offenheit für das musikalische Experiment hat insbesondere bei der Aufführung von Bach-Werken zu einer beachtlichen Reputation geführt, wie es Konzerte mit dem Weihnachtsoratorium und den Passionen dokumentieren. Für Anfragen und eine unverbindliche Kalkulation setzen Sie sich bitte mit Katja Beisch in Verbindung. |
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"Le
concert champêtre" Katja
Beisch und Meike Herzig · Blockflöten Früher
als Instrument der Bauern und Spielleute verachtet, gewann die Drehleier in Frankreich
zwischen 1720 und 1760 - der Stilepoche Louis XV. - größte Beliebtheit
bei Adel und Gesellschaft. |
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Die
Solofantasien von G.Ph. Telemann - in der Bearbeitung für Blockflöte und Cembalo im Telemann'schen Stil | ||||
| Die
Fantasien für Flöte solo von Georg Philipp Telemann, die er 1732/33 in Hamburg
komponierte, sind kleine Meisterwerke. Jede ist in ihrer Form ganz einzigartig,
es verbindet sie der Charakter des jeweils letzten Satzes, der immer folkloristische
Anklänge enthält. Auch der Grundcharakter der einzelnen Fantasien ist sehr unterschiedlich,
mache sind ganz intim komponiert, manche wirken fast orchestral. Telemann komponierte
die Stück zum Teil in einer latenten Zweistimmigkeit, die dem Spieler hohe Virtuosität
bezüglich großer Sprünge abverlangt. In der Musikgeschichte kam es immer wieder
vor, daß Werken vom Komponisten selbst oder von anderen Stimmen hinzugefügt wurden
oder sie instrumentiert wurden. In der Barockzeit gibt es manchmal "ad libitum"-Stimmen,
was bedeutet, daß sie nicht notwenigerweise gespielt werden müssen. Später gibt
es immer wieder Beispiele von Orchesterinstrumentierungen von Klavierwerken. Katja
Beisch und Christoph Anselm Noll sehen sich in dieser Tradition, wenn sie den
farbenreichen Fantasien Telemanns für Flöte solo zum Teil eine Cembalostimme hinzufügen,
die ganz im Stile Telemanns geschrieben ist, und den je eigenen Charakter der
Stücke noch deutlicher hervortreten läßt. | ||||
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| Die Musiker: | ||||
| Katja Beisch - Blockflöte - siehe Biographie | ||||
| Christoph
Anselm Noll - Cembalo - studierte Katholische Kirchenmusik (A-Examen 1981),
Orgel (bei Prof. Dr. R. Ewerhart, Künstlerische Reifeprüfung 1984), Cembalo (bei
Prof. Hugo Ruf, Konzertexamen 1989) und Oboe (bei Prof. H. Hucke) an der Musikhochschule
Köln. Ein weiteres Orgelstudium bei Prof. Dr. Ludger Lohmann an der Staatl. Hochschule
für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart schloß er 1988 mit dem Solistendiplom
ab. Meisterkurse besuchte er u.a. bei M. Radulescu, L. F. Tagliavini, Guy Bovet
und H. Vogel. Zahlreiche nationale und internationale Wettbewerbserfolge begründeten
seine solistische Laufbahn als Organist und Cembalist. Seit 1981 als Kantor, Organist und Chorleiter an St. Stephan, Andernach, tätig, gab er diese Stellung 1994 zugunsten einer freiberuflichen Tätigkeit auf. Er konzertiert im In- und Ausland sowohl als Solist als auch mit namhaften Ensembles für Alte Musik ("Musica Fiata", "Concerto Köln", "Collegium Cartusianum", "Cantus Cölln" u.a.). Christoph Anselm Noll wirkte darüberhinaus bei zahlreichen Aufnahmen für Rundfunk und Schallplatte mit. Außerdem tritt er in den letzten Jahren auch vermehrt als Dirigent der Ensembles "Capella pura" und "Florilegium musicum" auf. Neben seinen künstlerischen Tätigkeiten lehrte er von 19871997 an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, war im Wintersemester 1995/96 Gastdozent an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart und unterrichtet seit 1991 Orgel und Generalbaß an der Musikhochschule Detmold. | ||||